Meine letzten drei Monate

Drei Monate sind vergangen und mein Leben war alles andere als eintönig, langweilig oder fade. Im Gegenteil: Im Februar habe einen Blog ins Leben gerufen, im März kam ich zufällig in Kontakt mit dem Wissen über die Kraft der Drachenberge, was ich unbedingt weiterverfolgen möchte und im April drängte sich das Thema Impfen auf, weil immer mehr verunsicherte Menschen meinen Rat suchten. Alle drei Ereignisse haben mich zu neuen Menschen geführt, mir neue Sichtweisen eröffnet und Vertrauen, Glück oder Klarheit in mein Leben gebracht. Es waren drei Monate, die den Grundstein für viele neue Fäden gelegt haben, die ich in mein Lebenskleid weben kann, wenn ich möchte. Gibt es schöneres?

Mein Blog – ein Meilenstein

Mein erster Instagram-Post

Es ist genau drei Monate her, seit ich zum ersten Mal auf den «Veröffentlichen» – Knopf meines Blogs geklickt habe. Drei Monate, die äusserst lehrreich für mich waren. Zuerst kam ich in einen Interessenkonflikt, weil ich dachte, dass ausschliesslich meine Expertenartikel einen Platz in meinem Blog bekommen sollen. Nachdem ich einige davon veröffentlicht hatte über Bitterstoffe, die Leber, den Darm und die Aromatherapie merkte ich, dass das für mich so nicht ganz stimmt.  Ich realisierte, dass ich nicht die Gesundheitsapostelin sein will, die den Leser*innen aufzeigt, wie sie gesünder, besser, energievoller, optimierter, schöner oder dünner leben können. Ich bin Fachjournalistin für solche Themen. Ganz ohne Ratgeber-Charakter wird auch dieser Blog nicht auskommen. Aber sicher nicht nur das. Die Ratschläge sind was für die bezahlten Medien. Hier im Blog möchte ich niemandem das Gefühl geben, nicht richtig zu sein. Ich möchte lieber zum Denken anregen, helfen, über den Tellerrand zu blicken und vor allen Dingen das Vertrauen auf die innere Weisheit stärken, dass uns zugrunde liegende Glück finden und immer bewusster werden. Auch ich bin auf diesem Weg. Ich kann niemandem sagen, wie er was erreichen kann. Ich kann nur von mir erzählen und auf diese Weise einigen von euch Mut machen, euch ebenfalls für das zu öffnen, was in euch bereits vorhanden ist. Seit ich regelmässig für ein, mir noch sehr unbekanntes Publikum schreibe, werde ich immer klarer mit meinen Gedanken, Ideen und Inputs an die Welt da draussen, ausserhalb meines Blogs.

Drachenberge

Der Drachenkopf schaut nach links und liegt auf dem unteren Bergzug

Wie oben in der Einleitung erwähnt, erfuhr ich im März etwas über die Drachenberge, dass mein Herz sofort höherschlagen liess. Eine Freundin erzählte mir während einigen Urlaubstagen in Scoul, von Drachenbergen und Drachennestern. Zuerst wusste ich gar nicht recht wovon sie sprach. Erst als sie ein Foto, das ich mit meinem Handy gemacht habe, anschaute und begeistert ausrief, dass ich einen Drachenberg fotografiert habe, wurde mir klar was gemeint war. Vor mir auf dem Bild lag wirklich, gross, faul, grau, mit treuherzigem Blick und gezacktem Rückgrat ein Berg in Form eines Drachens. Ich hatte schon immer die Tendenz, überall Gesichter, Formen und Männchen in Felswänden zu sehen. Dass aber ein ganzer Berg ein riesiger Drachen sein könnte, war mir absolut neu. Und doch: Während mir meine Freundin den Hintergrund über die Drachenberge erklärte, kam mir alles vertraut und stimmig vor. Irgendwie logisch. Wir haben in unseren Tagen in Scuol noch einige weitere Drachen entdeckt. Seither suche ich auch bei uns im Unterland nach Schildkröten – runden Berghügeln mit Füssen oder einem Schildkrötenkopf. Und ja, ich habe schon einen entdeckt. Ob es ein echter Schildkröten-Berg ist, weiss ich zwar nicht, aber ich glaube, eine zu erkennen. Und plötzlich kann man die Welt wieder mit einer anderen Brille betrachten. Ist doch genial. Die Hügelzüge werden dadurch zu etwas Lebendigem. Vorher waren sie aus Stein. Statisch, stoisch, kraftvoll und unerschütterlich. Wenn ich sie aber als Drachen oder Schildkröten sehe, werden sie vertrauter, näher, organischer und noch mehr zu Wesen, die immer schon da waren und noch lange nach uns da sein werden.  

Corona – Impfung ja oder nein?

Symbolbild aus der Emma Kunz – Ausstellung im Aargauer Kunsthaus

Im April musste ich mich den Impffragen stellen. Lange hatte ich dieses Thema vor mir hergeschoben. Doch plötzlich wurden Stimmen laut, die von Solidarität berichteten, von gesellschaftlicher Pflicht, von Rettung für die Wirtschaft. Da waren aber auch Stimmen, die sagten, dass man während einer Pandemie nicht impfen sollte, dass es andere Möglichkeiten gibt und dass niemand zur Impfung gezwungen werde, der das nicht möchte. Einige ältere Menschen suchten bei mir Rat. Sie wollten sich nicht impfen lassen, weil sie ein ungutes Gefühl dabei hatten und spürten plötzlich den Druck aus dem Umfeld. So im Stil von: Euretwegen haben wir ganze Theater gemacht und nun lasst ihr euch nicht impfen?! Der Mensch ist sehr schnell im Verurteilen. Und doch, es ist jetzt wichtig, grosszügig zu denken. Jedem seine Entscheidung zu lassen und die alternativen Möglichkeiten wie Selbsttest oder Stärkung des Immunsystems auch wirklich auszuschöpfen. Den Leuten, die mich um Rat fragten, konnte ich keine Antwort geben. Ich weiss auch nicht was richtig ist. Im Moment weiss ich einfach, dass ich niemanden anstecken möchte. Deshalb mache ich regelmässig die Selbsttests. Ich weiss auch, dass ich ein gutes Immunsystem habe, auf das ich mich verlassen kann. Einen äusserst interessanten Artikel habe ich im Magazin «Natur und Heilen» gefunden: Es geht um einen Arzt, Dr. Wurster, der mit homöopathischen Heilmitteln gute Erfolge hatte bei der Behandlung von Covid. Er konnte zum Beispiel mit der weissen Zaunrübe (Bryonia), sehr viel bewirken. Bryonia ist in vielen Rheuma- und Erkältungsmitteln zu finden. Es lindert entzündliche Reizzustände, besonders dann, wenn sie im Gelenkbereich oder in den Luftwegen auftreten. Man setzt es bei Keuchhusten oder Brustfellentzündungen ein. Homöopathische Heilmittel sollte man in Rücksprache mit einer Fachperson einnehmen, damit man wirklich das passende Mittel und die passende Verdünnung findet.

Und jetzt? Kommt hoffentlich bald der Sommer! Ich möchte in den nächsten drei Monaten:

  1. Wandern: Und auf meinen Touren Ausschau halten nach Gebirgsketten, die wie Drachen aussehen. Vielleicht kann ich bald ein paar Bilder posten. Meine Reise wird mich jedenfalls wieder ins Engadin führen.
  2. Lesen: Im Moment stapeln sich bei mir die Fachbücher und Romane. Ich hatte in letzter Zeit nicht die Musse zum Lesen. Nun wären wieder mal ein paar Hängematten-tage angesagt, um mich in einer schönen Geschichte zu verweilen. Allen voran: «Marcus und Eneides» von Marianne Fredriksson, einer Geschichte aus dem alten Rom. Welche Romane könnt ihr empfehlen?
  3. Thema Intuition: Intuitiven Impulsen mehr und mehr vertrauen lernen. Es gibt im Leben nichts Praktischeres, als dem Bauchgefühl zu vertrauen. Und doch funkt der Verstand immer wieder ins Geschehenlassen rein. Diesem Thema möchte ich in den nächsten Wochen auf den Grund gehen und hier im Blog berichten. Eines vorneweg: Man muss zu 100 Prozent daran glauben, dass Intuition funktioniert.  

2 Gedanken zu „Meine letzten drei Monate

  1. Vreni Antworten

    Jetzt habe ich glatt die Zeit vergessen. Sitze normalerweise nicht so lange am Compi. Aber deine Blogs sind spannend und regen zum Ausprobieren, nNachmachen und vielem andern an. Herzlich Dank, freue mich auf weitere spannende Blogs.

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